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BMW M2 Transformation von AT430 bis AT620 mit S55 M4 Motor

Unser M2 Projekt startete mit einen Originalen neuen M2, den wir in München abgeholt haben.

Natürlich was sofort am ersten Tag klar der M2 kann keine 24 Stunden Original bleiben 😂.

Sofort ab auf die Hebebühne um Felgen und Auspuff zu montieren, sollte für die Einfahrphase reichen.

Nachdem wir uns sauber an die Einfahrphase der 2000 km eingehalten hatten und alle Öle gewechselt waren

konnten wir an den Rest des Projektes gehen. Einer der Ersten mit M2 auf dem Markt hatten wir uns entschlossen

die Entwicklung der Software uns als Erstes zum Auftrag zu machen, da es zu dem Zeitpunkt noch keine Erfahrungswerte gab.

Was sich anfangs als einfach erhofft hatte da es den N55 schon in anderen Modellen gab und wir dachten

mal eben so die Kennfelder auf den M2 zu übertragen war leider nicht so.

Nach vielen aus und Einbau des Steuergerätes mit etlichen Programmierungen lief der M2 endlich stabil

und alle werte die wir mit dem Datenlogger mit geloggt haben sahen gut aus. Die Leistungsmessung ergab

430 PS und 650 NM mit Wagner Ladeluftkühler evo2, Downpipe, Chargepipe und Eventuri Ansaugsystem.

 

Der AT430 war geboren. Jetzt wo alles stabil lief und das Auto keine Fehler hatte und wir super Happy über

die Leistung waren ging es an den 10.000 km Test. Wir wollten unsere Stage2 Entwicklung erst an unsere Kunden

weiter geben, wenn wir wissen das auch auf lange Zeit und Kilometer der M2 Haltbar Spaß macht.

 

Quer durch Europa testeten wir den M2 auf Herz und Nieren in allen Wetterlagen. Dabei haben wir Veranstaltungen wie Germanys Supercars Rallye,

BMW Syndikat, Urlaubsfahrten nach Italien und verschiedene Trackdays teilgenommen.

Eines Tages bekamen wir einen Anruf, ob wir unseren M2 nicht auf die Essenmotorshow 2016 zum Ausstellen bringen wollen.

Nach diesem Anruf saßen wir beim Kaffee Trinken und redeten kurz vor der Essen Motorshow, was noch gemacht wird das uns als Highlight für 2016

abhebt. Aus Blödsinn sagte einer M4 Motor, im ersten Moment lachten alle und es war irgend wie klar der Umbau muss bis zur Messe fertig sein.

Projekt M2 S55 ging damit Los.

Als Daniel und Dominik schon eifrig den Antrieb ausgebaut haben, ist Klaus direkt losgefahren zu der Firma Galter um einen M4 Motor zu holen

bzw. erst mal einen zu finden. Großen Dank an Bernhard der glücklicherweise noch genau einen Motor auf Lager hatte mit den wir am nächsten

Tag direkt loslegen konnten.

Umrüstung des Motors in vollem Gange. Da der Motor aus einen Unfall wagen stammt mussten erst mal einige Dinge erneuert werden und

diesen Zuge gleich Upgrade Turbolader, Chargepipes, Downpipes, Abgasanlage und Verstärkung der Kurbelwellen Zentralschraube verbaut.

Nachdem wir alle Defekten Teile und neuen Upgrades verbaut haben ging es langsam aber sicher wieder an das neue Herzstück zu implementieren.

Motor war drin und anschließend haben wir uns um die Elektronik des M4 Motors gekümmert. Nach Anpassung der Wegfahrsperre im

Steuergerät konnten wir das gute Stück endlich das erste Mal Starten und die extra angefertigte Abgasanlage mit Eveneturi Ansaugsystem

einbauen.

Kaum fertig ging es gleich weiter zum ersten Foto shooting und ab auf die Essenmotorshow 2016 wo der AT620 das erste mal zu sehen war.

Großes Dankeschön an Yusuf und sein Team Yido Performance die uns auf der Essen Motorshow Herzlich auf ihren Stand

mit aufgenommen haben.

Im darauf folgenden Jahr gab es immer wieder neue Änderungen Angefangen mit neuen Carbon Spoilern von Carbonfiber Dynamics

die uns die 3D-Design kit mit Heckflügel und Canards verkauften inklusive TÜV Eintragung.

für die Verbesserung der Performance und Anpressdruck des kleinen Renners. Zudem holten wir KW Automotive mit ins Projekt

um den M2 auch passendes Gewindefahrwerk zu verpassen, nach einigen Gesprächen mit KW haben wir uns für ein Clubsport 3-Fach

entschieden da wir auch ab und zu mal an Trackdays teilnehmen wollen. Den Feinschliff in Sachen Performance gaben die neuen Schmiederäder

von 6sixty die nur knapp über 9 kg wiegen. Bereifung haben wir uns für Michelin Sport 4S entschieden da wir noch einen Alltagstauglichen

Reifen mit guten  Nässeverhalten und ordentlich Grip bei Trockener Straße wollten.